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"Cobh" spricht sich wie "Kof"

Ein Wochenende war Konstantin's Bruder Kilian zu Besuch und wir fuhren mit Zug nach Cobh.
Unter anderem gab es eine Statue von der ersten Einwandererin (oder Auswanderin) irgendwohin - den Namen hab ich mir leider auch nicht gemerkt.



Auf eine Anhöhe von Cobh tront auch die städtische Kathedrale, die wir wegen einer Hochzeit leider nicht von innen bewundern konnten.



Cobh war der letzte Ankerpunkt der Titanic und so ließen auch wir es uns nicht nehmen, eine kleine Hafenrundfahrt zu machen.



Enthalten war auch ein Schlenker durch den dortigen Miltärhafen der irischen Marine. Die sind da anscheinend sehr entspannt, denn der Touri-Kutter durfte in Ruhe 3 mal drumherum tuckern.


13.7.09 07:45


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Kultur incoming

Nachdem wir jetzt schon so lange in Irland waren, wollten wir dann doch einmal etwas außerhalb von Cork sehen. So mieteten wir uns ein Auto für eine kleine Spritztour.



Nur etwa 30 Minuten außerhalb von Cork liegt Blarney Castle, aber die Fahrt dorthin erschien mir unheimlich lang. Mein häufigster Satz an Roman und Konstantin war "Nicht so weit links" während diese am Steuer saßen.



Auf Blarney Castle haben wir wie es sich gehört, einen kleinen Rundgang durch die verfallenen Mauern gemacht.



Im oberen Stock gab es dann auch irgendso nen Stein, den man abküssen darf - an Hand der Personen, die den Stein aber abschlabberten habe ich doch darauf verzichtet.



Nach so viel Sonne ging es zum Abkühlen in die Höhlen unterhalb der Schlosses. Hauptgesprächsthema war die Sinnlosigkeit der Höhlen, da Angreifer Sprengstoff dort hineinbringen könnten (man erinnere sich an "Herr der Ringe"



Zum Abschluss in Blarney Castle noch ein wenig Natur angeschaut. Früher mit meinen Eltern hab ich so was gehasst. Nun hat es mir gefallen - ich werde wohl echt alt.



Weiter ging es im Anschluss in einer Fischerdorf ganz in Süden von Cork. Achja... "NICHT so weit links."



Endlich mal ein wenig Irland, wie man es sich vorstellt.



8.7.09 07:24


BBQ, Teil 1

Da unsere Kollegen in Frankreich am 01. Mai wegen eines Feiertages nicht gearbeitet hatten und wir in Irland die Arbeit alleine bewältigten, gab es im Gegenzug am 01. Juni dann ein großes Sommerfest für uns Iren.
So wurde eine Art Freizeitpark angemietet, wo man sich mit alten und neuen Bekannten traf und einfach einen zusätzlichen Tag ausspannen konnten. Der Tag wurde allen Mitarbeiten freigegeben - was unserem Team wenig brachte, da wir ohnehin jeden Montag frei haben

Als erstes probierten wir uns beim Bogenschießen und man munkelt, ich habe sogar ein oder zweimal die Scheibe getroffen.

Danach schmiessen wir uns bei 30° in unsere Tarnanzüge.

Zusammen mit der russischsprachigen Fraktion schlugen wir dann eine Schlacht gegen die deutsche Qualitätssicherung, um uns für die Qualen der Vergangenheit zu rächen. Und obwohl Schweiss und gelbe Farbe im Überfluss flossen, hatten wir 90 Minuten mächtig Spass.

Gegen Ende genossen wir noch zusammen die Sonne.

Die Sonne war dann auch am nächsten Tag das Thema auf der Arbeit. Da keiner mit einem derartigen Wetter gerechnet hatte, liefen etwa 2/3 der Mitarbeiter die Woche danach erst mit rotem Sonnenbrand-Kopf herum, um sich danach in den pellenden Zustand zu begeben.
Während das Paintball bei mir nur Muskelkater hervorrief, so gab es dann doch auch Sonnenstiche, Bandscheibenvorfälle und ausgekugelte Knie.
Aber zumindest wir hatten unsern Spass.

 

7.6.09 09:39


Abschied Nicole

Am 30.05. gaben wir in unserem Haus eine kleine Abschiedsparty für Nicole, die sich wegen Liebe und Heimweh entschieden hatte, uns nach sechs Monaten wieder Richtung Deutschland zu verlassen.
So traf man sich zu Bier, Pokern und Knuddeln bei herrlichem Sommerwetter.

Gegen Ende kam dann doch ein wenig Wehmut auf...

...dies wurde jedoch mit Alkohol und Luftballons bekämpft.

Der Morgen danach zeugte von der Nacht


7.6.09 09:27


6 Monate...

Wie die Zeit doch vergeht - nun bin ich schon ein halbes Jahr hier, gestern dann auch mit bestandener Probezeit. Anscheinend hab ich mich gut genug benommen.

Auch den Mietvertrag für unser Haus haben wir verlängert. Mir persönlich gefällt die Wirtschaftskrise. Mein Job ist trotzdem sicher - und die Miete des Hauses sinkt um 350 Euro ^^

In den nächsten 8 Tagen stehen insgesamt 3 große Partys an, da werde ich auch ein wenig von berichten.
In einem verspäteten Rückblick hier noch ein paar Fotos vom 17. März - da war "St. Patricks-Day", der irische Nationalfeiertag wo wie uns halbwegs in grün-weiss-orange geschmissen haben und ein wenig feiern waren. Und wenn man Cheffe in der selben Kneipe sieht - dann macht der Brummschädel am nächsten Tag auf der Arbeit viel mehr Spass

 
Ja, das mit dem grünen Hut bin ich




30.5.09 14:50


Yes, we can

So, nach längerer Zeit melde ich mich dann auch mal wieder. Einige hatten sich schon Sorgen gemacht, weil sich so lange nichts getan hat. Der Grund ist aber ganz einfach. Auch wenn ich in Irland bin, ist es ein recht normales Leben mit Arbeit und Freizeit.

Vieles bleibt gleich, einiges ändert sich. Um Euch aber trotzdem einen Überblick zu geben, wie meine Freizeit in Irland so aussieht, hier mal ein paar Fotos aus unserer Stammkneipe.

Roman, Dominik, Jessica

Dominik, Roman

Dominik, Jessica

Jessica, Nicole, Dominik, Roman

 

Lecker Murphy's

21.3.09 11:31


Here we go

Am 15. Dezember begann dann die offizielle Arbeit mit allen Pflichten, die das so mit dich bringt. Unser kleines 4-Mann-Team (+ Teamleiter) also kopfüber in die Arbeit – und mal sehen, was so kommt. Zum Glück hat man ständig einen Gruppenchat auf, wo man alles fragen kann.

Bis zum 22. Januar ist ist unser Team dann jede Woche um ein oder zwei Leute gewachsen, so dass wir jetzt die endgültige Teamgröße von zehn Leuten erreicht haben.

Am 19. Dezember stand dann auch nebenbei der Umzug vom Hotel ins neue Haus an. Wir quetschten uns also mit 4 Leuten und 8 Koffern in 2 Taxis und bekamen dann 10 Minuten später die Schlüssel für unser Haus.

 

Konstantin seinem Zimmer

Roman's Unordnung

Irgendein Typ mit Whiskey ^^

Blick vom Garten auf Cork

Mein Zimmer

 

Da ich ja schon immer sparsam war, habe ich mir das kleinste (und günstigste) Zimmer genommen. Hey, was soll ich denn groß in meinem Zimmer machen? Ne Tanzveranstaltung? In meinen Augen ist es zum Schlafen, zum Eigentum reinstellen – und das wars.

Zocken kann man viel gemütlicher im Wohnzimmer (das noch etwas leer ist – nur 2 Sofas) oder an unserem Küchentisch. Aber Moment ... Zocken … da war doch was...


Internet. Strom. Gas. Müllabfuhr. Also irgendwie ist in Irland alles ganz anders. Ganz anders als wo? Ganz anders als überall.

Also die Typen vom Gas und Strom wollen Kaution. Mir macht das Sorgen – ich kenne Kaution als etwas, was man zurückerhält, wenn man einen Gegenstand in gutem Zustand zurück gibt. Ich bezweifle irgendwie, dass wir Gas und Strom irgendwann zurückgeben können.

Müllabfuhr. Wir können wunderbar zwischen 3 Anbietern wählen. Und die stellen dann ihre Tonnen bei den Leuten auf – auf jeden Fall ist das sehr bunt. Ich hab also gesehen: Schwarz, grün, rot und lila. Durch drei Anbieter kommt dann auch drei mal pro Woche ein Müllwagen entlang und räumt mit richtig Radau ab. Zumindest sagt das Konstantin, dessen Fenster zur Strasse zeigt. Ich habe ja ein Fenster zum Garten und bekommen so was leider nicht mit

Internet kann man nicht wie in Deutschland direkt bei einem anderen Anbieter anmelden. Nein, das wäre ja zu einfach. Also meldet man sich erst beim staatlichen Telefonanbieter an. Das dauert dann mal zwei Wochen. An dem Tag, wo man dann freigeschaltet wird, kann man dann wieder sofort kündigen und einen anderen Anbieter wählen. Da dauert dann wieder zwei Wochen. Also bekommt man nach zwei Wochen die Zugangsdaten – mehr aber auch nicht. Splitter, Modem und Router kommen dann irgendwann später – so dass wir uns von unseren Nachbarn das komplette Set holten. Die hatten nämlich beim Einzug sich währen der Wartezeit alles selber geholt und brauchten dann das Zeug vom Anbieter nicht mehr, als sie es bekamen. Somit haben wir jetzt offiziell seit dem 23. Januar Internet (ne 24MB-Leitung sollte auch für 4 Zocker reichen).


Auf der Arbeit haben wir in der Zwischenzeit alle kulinarischen Möglichkeit der Umgebung ausgelotet. Folgende Sachen sind mit 2 Minuten Fussweg zu erreichen: McDonalds, Kentucky, PizzaHut, Dominos (Pizza), Eddies Rocket (Burger) und 3 weitere Fastfood-Buden. Ok, zwischendurch bestellen wir auch beim China-Mann. Das ist sowieso toll beim Lieferservice. Pizza kostet soviel wie bei uns chinesisch – und chinesisch so viel wie bei uns Pizza. Hab ich kein Problem mit – mjam mjam.

Dann kamen die streng katholischen Feiertag in Irland wo gar nix auf hat und unser Arbeitgeber stellte am 24.12., 25.12., 31.12. und 01.01. ein Catering-Angebot bereit. Hähnchenbrust, Roastbeef, Lachs, Nudeln, Salat, Kuchen, Süßkram – also wir konnten uns die 4 Tage nicht beklagen.


Und so arbeiten wir also vier Tage die Woche und denken uns manchmal: Boah, sind die Leute doof. Ok, wir sind zum helfen da – aber wo kein Hirn, da kann man auch nicht helfen. Man hat manchmal das überwältigende Verlangen, wahlweise seine Monitore aus dem Fenster zu schmeissen oder durch die Internetverbindung nach Deutschland zu rasen und dort bei der hilfe-erbittenden Person selbiges zu machen. Keyboard beissen, leise weinen oder laut fluchen – das ganze Programm ist möglich.

Lustig sind dann die kleinen Stromschwankungen in Irland, die dann man für eine Sekunde entweder nur eine Reihe ausfallen lassen (das war genau unsere) oder den Server ganz abrauchen lassen, so dass alle nix machen können. Dann sitzen 150 Leute schwatzend im Büro, werfen sich Bälle zu und warten auf den Server. Und jeder hofft – lass meinen Kunden noch da sein, wenn ich zurück komme. Denn jeder ist in dem Moment im Gespräch mit 1 bis vier Leuten und diese bekommen dann nur die schöne Meldung: „Der Chatpartner ist nicht mehr da.“ Achja, die meiste Zeit macht es aber schon Spaß.


Am Wochenende trifft sich dann zum gemütlichen Beisammensein (bisher immer bei uns) zum Bier vernichten (wir haben mittlerweile auch ein Geschäft gefunden, wo es Warsteiner oder Weissbier bekommt. Und bei Lidl gibt es tollen Perlenbacher Billigpils), Monopoly (nie wieder mit 6 Leuten), Zombies oder natürlich: Poker. Endlich wieder Geld verdienen – wobei das gegen absolute Anfänger natürlich nicht so gut klappt, weil diese absolut unberechenbar spielen und dann unverschämtes Glück haben.


So, dass war dann man eine Zusammenfassung des letzten Monats. Ich entschuldige mich für die lange Zeit ohne Eintrag – ohne Internet war das nicht so einfach.

25.1.09 12:20


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